Förderverein der Kirche zu Kirch Stück e. V.
Claus Wergin                                                                                                                             Stand Oktober 2017

Meiner Kenntnis nach war es 1974, als die alte historische Steinbrücke über die Bahnstrecke zwischen den Nachbardörfern Hundorf und Kirch Stück gesprengt wurde. Damit wurde auch der alte Kirchweg der St.-Georgs-Kirche zu den Orten östlich der Bahnstrecke Schwerin-Wismar abgetrennt und die ursprünglichen nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen unseren Dörfern haben sich gelöst.

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Wir wünschen uns eine neue naturbelasene Radfahrer- bzw. Fußgängerbrücke zwischen unseren Dörfern.

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Durch die geplanten Streckensperrungen der Bahn, im Zusammenhang mit der geplanten Bahnquerung in Medewege oder im Rahmen der Erweiterung der Umgehungsstraße besteht die Chance, die alte Verbindung zwischen unseren Dörfern wieder herzustellen? Dazu ist sicher keine Verkehrsstraße im üblichen Sinn notwendig. Ein „Brückenschlag“ aber für einen naturbelassenen Wander- bzw. Radweg läge wohl im Interesse vieler unserer Bürger und letztlich auch im Interesse unseres Fördervereins, der Kirchengemeinde und vieler Gewerbetreibender. Eine solche Verbindung leistet überdies einen weiteren guten Beitrag zur touristischen Erschließung unserer Gemeinde.

Die Wegeführungen von der Bundestraße 106 kurz hinter Kirch Stück bzw. von Hundorf aus bis zum alten Brückenkopf sind immer noch gegeben; die Topografie des Geländes zur Querung der Bahn bietet sich seit alters her ebenfalls dazu an. Die entsprechenden Wegeflurstücke gehören östlich der Bahn der Gemeinde Seehof und westlich der Bahn befindet sich der alte Kirchweg auf einem Grundstück des Landes M-V, verwaltet durch die Landgesellschaft.
Die von der Bahn-AG derzeit eingerichteten Baustraßen verlaufen auf diesem Kirchweg und sollten für einen späteren Brückenschlag auch nach Beendigung der Bahnbaumaßnahme an Ort und Stelle liegenbleiben können. Der Verlauf dieser Baustraße ist für unser Vorhaben in diesem Wegeabschnitt insofern wie ein Geschenk zu betrachten.
 

Bereits 2013 hat Herr Neukamm vom Planungsbüro ICN in Eigeninitiative eine solche Brücke und die Wegeführung geplant.  siehe Konzept

Mehr Details zur Brücke
 

Erste Gespräche mit den Planern der Bahn haben zudem erkennen lassen, dass es keine grundsätzlichen Bedenken gegen einen solchen „Brückenschlag“ bestehen. Vielmehr ist hier ein zeitlich und planerisch abgestimmtes Vorgehen notwendig.

Der Förderverein der Kirche zu Kirch Stück e. V. hat dieses Ansinnen der Gemeindevertretung Seehof nochmals vorgetragen und darum gebeten, mit der Nachbargemeinde Groß Trebbow darüber zu sprechen, wie dieser „Brückenschlag“ durch dementsprechende Beschlüsse umgesetzt werden kann. Die Gemeinden bzw. das zuständige Amt müsste dazu die Bauherrenfunktion übernehmen und entsprechende Fördermittel beantragen.

Der Förderverein der Kirche zu Kirch Stück e.V.  ist bereit, die Gemeinde bei diesem Vorhaben durch Bürgergespräche, Informationsveranstaltungen und Zusammenführen von Akteuren zu unterstützen, um auf diesem Wege Mehrheiten und eine vom Bürgerwillen getragene Entscheidung zu erreichen.

Fotos mit Erläuterungen zum alten Kirchweg auf der Hundorfer Seite.

Näheres zum können Sie hier sehen: Konzept

Sie haben noch Fragen, brauchen mehr Informationen oder wollen sich auch für den Brückenbau engagieren?
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